Erneuerung Lüftungsgeräte mit einer Gesamtluftmenge von 120.000 m³/h. Aufgrund der energetischen Anforderungen der Ökodesign-Richtlinie (ErP-Richtlinie) und der damit verbundenen Vergrößerung der Gerätequerschnitte, konnten die neuen Lüftungsgeräte nicht innerhalb der im Bestand vorhandenen Lüftungszentralen aufgestellt werden. Die neuen Lüftungsanlagen wurden auf neu errichtete Stahlkonstruktionen auf dem Dach bzw. als Anbau neben dem Gebäude aufgestellt. Die Lufterhitzer und die Luftkühler wurden als Nachbehandlungseinheit innerhalb der ehemaligen Lüftungszentralen aufgestellt. Die neuen Lüftungsanlagen haben zur Wärmerückgewinnung einen Rotationswärmetauscher. Der Außenluftvolumenstrom wir in Abhängkeit einer CO2-Regelung bedarfsorientiert gesteuert.
Als Luftleitungssystem wurden ovale Luftleitungen aus PUR Hartschaum verwendet. Die Oberflächen bestehen aus GFK mit einem UV-beständigen Gelcoat-Überzug. Dieser spezielle Materialverbund verleiht den Leitungen eine große Beständigkeit gegen äußere Einflüsse und ausgesprochen hohe Stabilität. Weiterhin haben die verwendeten Luftleitungen gegenüber herkömmlich isolierten Luftkanälen mit Mineralwolle + Blechmantel einen Gewichtsvorteil von bis zu 70 %, was der Statik sehr entgegenkam.
Die Lufterhitzer wurden am Heizungsnetz im Bestand angeschlossen. Für die Luftkühler wurden zwei neue Kaltwassersätze mit einer Gesamt-Kälteleistung von insg. ca. 550 kW installiert.



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